Eigentlich beginnt der Erntedanksonntag mit dem Aufstellen des Erntewagens - heuer von der Gemeinde Naintsch gestaltet - und der vielen Menschen für die Prozession beim Tychtl-Kreuz, wo die Erntekrone und die Erntegaben, die dann der Caritas für ihr Marienstüberl zur Verfügung gestellt werden gesegnet werden.
Aber - wie es Peter Unterberger beschrieb: man kann vieles vorbereiten und organisieren, aber nicht das Wetter... Die für Oktober ungewohnte Kälte und der leichte Nieselregen machten die Durchführung des Erntedanks im Freien heuer unmöglich und so konnten wir erleben, wieviele Menschen dicht gedrängt in unserer Pfarrkirche Platz finden...
Der Erntewagen blieb im Freien "frisch" und die Erntekrone wurde eben beim Einzug in die Kirche gesegnet und zum Altar getragen. Die große Ministrantenzahl und die unzähligen Kinder und Jugendlichen mit ihren Begleitern füllten den vorderen Teil der Pfarrkirche bis zum letzten (Steh)Platz. Bewundernswert, dass die vielen Minis trotz der längeren Dauer des Gottesdienstes, in den sich auch die Kindergärten und die Jungscharkinder thematisch einbrachten, ruhig und aufmerksam verhielten.
Altpfarrer Leitner zelebrierte den Dankgottesdienst, der eigentlich wieder im Zeichen des Dankes und der vielen Möglichkeiten zum Danken stand.
Die Marktmusikkapelle Anger untermalte die Heilige Messe musikalisch und spielte auch bei der anschließenden Agape im Pfarrhof, bei der sich auch das Wetter wieder von seiner besseren Seite zeigte, noch einige Stücke zur Unterhaltung.